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Dr. med. Holger Kaschube | Dr. med. Isabel Linares | Dr. med. Andrea Winkgen & Kollegen

Methoden Augenlaser

Die erste Augenlaser-Behandlung wurde bereits in den 1980er Jahren durchgeführt. Verfahren und Technologie wurden kontinuierlich weiterentwickelt so dass wir heute von einem sicheren und wissenschaftlich anerkannten chirurgischen Verfahren zur dauerhaften Korrektur von Kurz-, Weit- und Stabsichtigkeit sprechen können.

LASIK (Laser in situ Keratomileusis)

Seit Anfang der 90er-Jahre ist die LASIK aus der augenärztlichen Praxis nicht mehr wegzudenken. Nicht nur deutschland-, sondern weltweit greifen Augenärzte heute am häufigsten auf dieses Verfahren zurück, um Sehfehler operativ zu beheben. Seit über 10 Jahren wird die LASIK auch im Augenzentrum Lüdenscheid erfolgreich eingesetzt.

Die LASIK ist wissenschaftlich anerkannt und wurde sowohl vom Berufsverband der Augenärzte (BVA) als auch von der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft (DOG) als sicher eingestuft.

Vorteile der LASIK auf einen Blick:

  • Breites Behandlungsspektrum (Kurz- und Weitsichtigkeit sowie Hornhautverkrümmung)
  • Kurze Behandlungsdauer (nur wenige Sekunden)
  • Schmerzfreier Eingriff
  • Gute neue Sehkraft innerhalb weniger Stunden
  • Hohe Erfolgsquote
  • Mit nur einem Tag Ausfallzeit sehr schneller Heilungsprozess

Mit einer LASIK sind folgende Fehlsichtigkeiten behandelbar:

  • Kurzsichtigkeit bis ca. -8 dpt
  • Weitsichtigkeit bis ca. +3 dpt
  • Hornhautverkrümmung bis ca. 5 dpt

Falls wir im Rahmen der Voruntersuchungen feststellen sollten, dass bei Ihren Augen keine Laserbehandlung möglich ist, steht uns – je nach Befund – mit der Linsenimplantation eine Alternative zur Verfügung.

Wie läuft eine LASIK ab?

Inklusive sämtlicher Vorbereitungen, Vor- und Nachuntersuchungen sollten Sie für Ihren Behandlungstermin im Augenzentrum Lüdenscheid etwa zwei Stunden einplanen. Der eigentliche Lasereinsatz zur Korrektur Ihrer Fehlsichtigkeit nimmt dabei nur wenige Sekunden in Anspruch.

Die LASIK-Behandlung erfolgt in drei Schritten:

  • Nach der lokalen Betäubung des Auges mit Tropfen präpariert der Operateur mithilfe des Mikrokeratoms, eines sehr präzisen, computergesteuerten Spezialinstruments, eine Hornhautlamelle (Flap). Diese wird zur Seite geklappt, um die Behandlung der tiefer liegenden Hornhautschicht zu ermöglichen.
  • Anschließend trägt der Excimer Laser einen zuvor exakt berechneten, individuell auf Ihre Sehschwäche abgestimmten Anteil Ihrer Hornhaut ab. Dieser Vorgang dauert nur wenige Sekunden.
  • Nachdem die behandelte Fläche gespült wurde, klappt der Operateur den Flap, der wie ein körpereigener Verband fungiert, wieder zurück. Eine Naht ist bei diesem Verfahren nicht nötig, da sich der Flap sofort wieder anschmiegt und die operierte Stelle schützt.

Ein Vorteil der LASIK ist, dass die Oberfläche der Hornhaut nicht großflächig verletzt wird. Das bedeutet für Sie, dass Sie auch in der Zeit nach der Behandlung sowie während der gesamten Heilungsphase schmerzfrei sind – ein weiterer Grund, warum sich viele unserer Patienten für eine LASIK-Behandlung entscheiden.

Die ersten zwei bis drei Stunden nach der Behandlung sehen Sie noch verschwommen. Kein Grund zur Beunruhigung sind tränende Augen und ein leichtes Fremdkörpergefühl. Diese Begleiterscheinungen des Eingriffs klingen innerhalb von drei bis vier Stunden ab und Ihr Sehvermögen optimiert sich.

Schon einen Tag nach der Behandlung dürfen Sie sich über nahezu scharfe Sicht ohne Brille freuen. Bis der Heilungsprozess vollständig abgeschlossen ist, dauert es etwa ein bis zwei Wochen. Während dieser Zeit sollten Sie auf gewisse Aktivitäten wie beispielsweise Solarium- oder Saunabesuche verzichten.

Weitere Hinweise zum Ablauf finden Sie hier.

Oberflächenbehandlung (PRK, LASEK)

Bei manchen Patienten sprechen medizinische Gründe gegen die Durchführung einer LASIK. Insbesondere bei einer sehr dünnen Hornhaut oder bei vorhandenen Narben, aber auch aus bestimmten sportlichen oder beruflichen Gründen erhält dann eine Oberflächenbehandlung den Vorzug.

Mit der PRK (Photorefraktive Keratektomie) und der LASEK (Laser Epithelial Keratomileusis) stehen uns zwei bestens etablierte Alternativverfahren zur Verfügung,

Bereits in den 80er-Jahren wurde die PRK erstmals in der Augenchirurgie eingesetzt. Bei dieser Methode entfernt der Operateur, anders als bei der LASIK, das sog. Epithel, das Deckhäutchen der Hornhaut, vor dem korrigierenden Lasereingriff komplett.

Bei der LASEK, einer Weiterentwicklung der PRK, erfolgt die Ablösung des Hornhaut-Epithels mithilfe einer Alkohollösung.

Mit einer Oberflächenbehandlung sind folgende Fehlsichtigkeiten behandelbar:

  • Kurzsichtigkeit bis ca. -6 dpt
  • Weitsichtigkeit bis ca. +3 dpt.
  • Hornhautverkrümmung bis ca. 5 dpt.

Falls wir im Rahmen der Voruntersuchungen feststellen sollten, dass bei Ihren Augen keine Laserbehandlung möglich ist, steht uns – je nach Befund – mit der Linsenimplantation eine Alternative zur Verfügung.

Wie läuft eine Oberflächenbehandlung ab?

Während bei den LASIK-Methoden eine tiefere Hornhautschicht, das Stroma, mit dem Laser modelliert wird, erfolgt die Korrektur der Fehlsichtigkeit bei den Oberflächenbehandlungen direkt unterhalb der obersten Hornhautschicht, dem Epithel.

Behandlungsablauf PRK

  • Zunächst werden Ihnen betäubende Augentropfen verabreicht. Dann wird das Epithel im Zentrum der Hornhaut mit einem mechanischen Instrument entfernt.
  • Auf der nun freiliegenden Hornhautschicht trägt der Laser im Anschluss einen vorab exakt berechneten, individuell auf Ihre Sehschwäche auslegten Anteil Ihrer Hornhaut ab. Binnen weniger Sekunden ist der Eingriff abgeschlossen.
  • Wenn der Laserabtrag beendet ist, wird zum Schutz des behandelten Areals eine weiche Kontaktlinse ins Auge gesetzt. Nach ca. drei bis vier Tagen ist das Deckhäutchen nachgewachsen.

Behandlungsablauf LASEK

  • Zunächst werden Ihnen betäubende Augentropfen verabreicht. Mithilfe einer Alkohollösung wird das Epithel aufgeweicht und dann entfernt.
  • Auf der nun freiliegenden Hornhautschicht trägt der Laser einen vorab exakt berechneten, individuell auf Ihre Sehschwäche ausgelegten Anteil Ihrer Hornhaut ab. Binnen weniger Sekunden ist der Eingriff abgeschlossen.
  • Wenn der Laserabtrag beendet ist, wird zum Schutz des behandelten Areals eine weiche Kontaktlinse ins Auge gesetzt. Nach ca. zwei bis drei Tagen ist das Deckhäutchen nachgewachsen.

Bei den Oberflächenbehandlungen nimmt der Regenerationsprozess mehr Zeit in Anspruch als bei der LASIK, in der Regel ist jedoch innerhalb einer Woche ein Großteil der vollen Sehstärke wiederhergestellt und Sie können Ihre gewohnten Tätigkeiten wieder aufnehmen. Etwa drei bis vier Wochen nach der Laser-Behandlung ist dann das maximale Sehvermögen erreicht.

Die Sehqualität ist nach einer PRK- oder LASEK-Operation genauso hervorragend wie bei anderen Verfahren. Auch nach einer Oberflächenbehandlung dürfen Sie sich über ein Leben ohne Brille oder Kontaktlinsen freuen!

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