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Dr. med. Holger Kaschube | Dr. med. Isabel Linares | Dr. med. Andrea Winkgen & Kollegen

Der Graue Star

Bei zunehmender Sehverschlechterung oder bei fortschreitender Blendempfindlichkeit ist häufig der graue Star (auch Katarakt) die Ursache. Grundsätzlich kann die Krankheit in jedem Lebensalter auftreten, doch insbesondere bei älteren Menschen ab dem sechsten Lebensjahrzehnt ist der Graue Star (Altersstar) sehr häufig anzutreffen.

Während die gesunde Linse klar und komplett lichtdurchlässig ist, verändern sich bei einer Katarakterkrankung die Struktureiweiße der Augenlinse und kristallisieren aus. In der Folge trübt die Linse nach und nach ein und im Endstadium macht sich hinter den Pupillen die typische gräuliche Verfärbung bemerkbar. Im späteren Verlauf der Erkrankung ist das Sehvermögen der Patienten stark beeinträchtigt. Das einfallende Licht kann die Linse nicht mehr ungehindert passieren und auf der Netzhaut entstehen keine klaren Bilder.

Weltweit verursacht der Graue Star mehr als 40 Prozent aller schweren Sehbeeinträchtigungen, mit über 90 Prozent stellt der Altersstar dabei die allerhäufigste aller Kataraktformen dar. Die Krankheit wird von manchen Menschen viel zu lange ignoriert, da sie meist nur sehr langsam fortschreitet. So kann das schleichend abnehmende Sehvermögen sogar bei einer Sehschärfe von weit unter 50 % offenbar als „normal“ empfunden werden, ehe bei fortgeschrittener Linsentrübung das sog. Schleiersehen auftritt. Die Folgen insbesondere bei Teilnahme am Straßenverkehr können auch bei vorsichtiger Fahrweise verheerend sein. Neben der mangelhaften Sehschärfe und erhöhter Blendempfindlichkeit leiden die Betroffenen auch an ausgeprägtem Kontrastverlust und geringerer Farbintensität.

Der Graue Star ist grundsätzlich nur operativ behandelbar, wobei der Zeitpunkt des Eingriffs relativ flexibel gehandhabt werden kann, abhängig vom Fortschritt der Krankheit und der persönlichen Lebenssituation des Betroffenen. Als am häufigsten durchgeführte Augenoperation ist die Kataraktoperation sehr sicher. Erkrankte dürfen, wenn keine zusätzlichen Augenerkrankungen vorliegen, davon ausgehen, nach dem Eingriff wieder normal sehen zu können.

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