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Dr. med. Holger Kaschube | Dr. med. Isabel Linares | Dr. med. Andrea Winkgen & Kollegen

Wir stellen vor: allergische Konjunktivitis z.B. bei Heuschnupfen

Wenn die Pollen fliegen, leiden viele Heuschnupfengeplagte unter gereizten Augen: Sie tränen, jucken und sind gerötet – eine Folge allergischer Reaktionen auf die Pollen (Pollinose).

Die Pollen gelangen direkt auf die Bindehaut des Auges. Diese ist im Unterschied zu Nase und Bronchien nicht durch eine Schleimhaut geschützt, die eine Art Schutzwall bildet und so den Kontakt zu Pollen verringert. Die Bindehaut ist daher besonders anfällig für allergische Reizungen bis hin zur allergischen Bindehautentzündung (Konjunktivitis).

 

Gereizte Augen bei Heuschnupfen: Mögliche Symptome

Allergische Reaktionen am Auge können folgende unterschiedliche Symptome hervorrufen:

  • tränende, gleichzeitig aber oft trockene Augen (Reflex des Auges)
  • Fremdkörpergefühl im Auge (“Sand im Auge”)
  • gerötete Augen (-lider)
  • brennende, juckende Augen
  • gerötete bzw. dunkle Augenringe
  • kurzzeitige Sehverschlechterung
  • Lichtempfindlichkeit

 

Tipps, um Heuschnupfengeplagte den Alltag zu erleichtern:

 

  1. Trocknen Sie Ihre Wäsche während der Pollenzeit lieber drinnen– denn draußen wird sie schnell zum Pollenfänger.
  2. Halten Sie auf dem Landdie Fenster zwischen 4 und 6 Uhr morgens geschlossen, denn dann fliegen die meisten Pollen. In der Stadt lüften dagegen am besten in der Früh zwischen 6 und 8 Uhr. Dann ist die Pollenbelastung am niedrigsten. Zwischen 18 und 24 Uhr ist in der Stadt dagegen Rushhour für die Pollen und Lüften eher nicht zu empfehlen.
  3. Fürs Auto gibt es spezielle Pollenfilter, die Sie in Klimaanlage und Autolüftung einbauen lassen können. Vergessen Sie nicht, die Filter regelmäßig zu wechseln.
  4. Verzichten Sie bei Heuschnupfen auf Staubfänger wie Trockenblumen, Wandbehang oder ähnliche Deko. Denn die fangen nicht nur Staub, sondern auch Pollen.
  5. Wechseln Sie Ihre Kleidung besser nicht im Schlafzimmer– an dieser können Pollen haften und sich so im Zimmer verteilen.

 

Gereizte Augen bei Heuschnupfen: Was hilft?

Sind die Augen nur leicht gereizt, können zum einen kalte Kompressen und zum anderen Augentropfen oder -gele ohne Konservierungsstoffe, die das Auge befeuchten (sog. künstliche Tränen bzw. Tränenersatzmittel), helfen. Fragen Sie in unserem Augenzentrum oder telefonisch nach passenden Präparaten nach. Wir beraten Sie sehr gerne.

Kalte Kompressen verengen die durch die entzündlichen Prozesse erweiterten Blutgefäße des Auges und schaffen dadurch Linderung. (KEINE kalten Kamillenteebeutel!!)

Vielen Patienten tränen in der Pollensaison die Augen – das stört die Zusammensetzung des Tränenfilms, der die Augenoberfläche benetzt und für die optimale Befeuchtung zuständig ist. Als Folge fühlen sich die Augen trocken an. Künstliche Tränen helfen, indem sie die trockenen Augen pflegen.

Je nach Ausmaß der Augenbeschwerden können zur Behandlung außerdem Medikamente zu Einsatz kommen, wie etwa:

  • gefäßverengende Augentropfen (von uns nicht empfohlen)
  • Tabletten oder Augentropfen mit Antihistaminika, um akute allergische Symptome zu verringern
  • Tabletten oder Augentropfen mit Mastzellstabilisatoren, um allergischen Beschwerden vorzubeugen
  • abschwellende, entzündungshemmende Augentropfen mit Kortison (von uns nur nach ärztlicher Kontrolle empfohlen)

Das Team aus dem Augenzentrum hilft Ihnen selbstverständlich gerne möglichst beschwerdefrei durch die Pollensaison zu kommen.

 

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