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Dr. med. Holger Kaschube | Dr. med. Isabel Linares | Dr. med. Andrea Winkgen & Kollegen

Methoden Augenlaser

Die erste Augenlaser-Behandlung wurde bereits in den 1980er Jahren durchgeführt. Verfahren und Technologie wurden kontinuierlich weiterentwickelt, so dass wir heute von einem sicheren und wissenschaftlich anerkannten chirurgischen Verfahren zur dauerhaften Korrektur von Kurz-, Weit- und Stabsichtigkeit sprechen können.

FEMTO-LASIK (Laser in situ Keratomileusis)

Die Femto-LASIK ist eine Weiterentwicklung der herkömmlichen (Keratom-) LASIK und gilt als das fortschrittlichste aller Augenlaser-Verfahren. Der Unterschied besteht darin, dass die Präparation des Hornhautdeckelchens (Flap) nicht auf mechanische Weise mit einer Keratomklinge sondern mit einem zweiten Lasergerät, dem sog. Femto-Laser erfolgt.

Vorteile der FEMTO-LASIK auf einen Blick:

Die Femto-Lasik ist in der Lage außer Kurzsichtigkeit und Hornhautverkrümmungen im Gegensatz zu SMILE und PRK auch Weitsichtigkeiten korrigieren zu können. Darüber hinaus ist sogar die Behandlung von irregulären Brechungsfehlern möglich (Contoura Vision). Das gleiche gilt auch für eine potentielle Nachbehandlung, falls sich Ihr Auge im Laufe der Jahre doch noch etwas verändern sollte. Dies geht weit über die Optionen der SMILE-Methode hinaus.

Der Begriff „Femto“ bezieht sich auf die Zeiteinheit der Femtosekunde, die den billiardsten Teil einer Sekunde bezeichnet (0,000 000 000 000 001 Sekunden). Die Bedeutung im Zusammenhang mit der Technik beim Augenlasern entsteht aus der Impulsfrequenz des Lasers, der im Femtosekundenbereich arbeitet. Dadurch lassen sich mit der Femto LASIK äußerst präzise und sichere Ergebnisse erzielen. Im Gegensatz zur konventionellen (Keratom)-LASIK ist die Behandlung auf Grund der höheren Präzision jedoch auch bei Patienten mit dünneren Hornhäuten möglich. Der im Augenzentrum verwendete Laser FS 200 der Firma Wavelight gilt als das High End Produkt auf dem internationalen Lasermarkt.

Mit einer FEMTO-LASIK sind folgende Fehlsichtigkeiten behandelbar:

Kurzsichtigkeit/Myopie (bis -10 dpt.)

Weitsichtigkeit/Hyperopie (bis +4 dpt.)

Stabsichtigkeit/Astigmatismus (bis 5 dpt.)

Manche Augenärzte lasern auch außerhalb der Grenzbereiche. Es wurde jedoch in medizinischen Studien bewiesen, dass die Abbildungsqualität besser und die Risiken geringer sind, wenn man in diesen Fällen zusätzliche OP-Techniken wie zum Beispiel den Einsatz phaker Linsen anwendet, damit die Hornhaut durch den Lasereinsatz nicht zu dünn und ggf. instabil wird.

 

 

 

Grundsätzlich kann man davon ausgehen, dass die Entwicklung des Auges mit dem 25. Lebensjahr abgeschlossen ist, das heißt, dass sich ab diesem Lebensalter die Brillenstärke nicht mehr signifikant verändert. Augenlaser-Operationen sind bereits ab dem 18. Lebensjahr möglich, jedoch sollte sich die Sehkraft in den letzten Jahren vor der OP nicht mehr verändert haben. Bei Augenkrankheiten wie dem Grauen Star sollte besser eine Linsen-OP vorgenommen werden. Während der Schwangerschaft sollten in der Regel generell keine planbaren Operationen durchgeführt werden.

Wie läuft eine FEMTO-LASIK ab?

Inklusive sämtlicher Vorbereitungen, Vor- und Nachuntersuchungen sollten Sie für Ihren Behandlungstermin im Augenzentrum Lüdenscheid etwa zwei Stunden einplanen. Der eigentliche Lasereinsatz zur Korrektur Ihrer Fehlsichtigkeit nimmt dabei nur wenige Sekunden in Anspruch.

  • Das dünne Hornhaut-Deckelchen, auch “Flap” genannt, wird erzeugt, indem der behandelnde Arzt die benötigten Daten an den Computer des Lasers übermittelt. Anschließend kann der Laser den sekundenschnellen Eingriff vornehmen. Danach fährt Sie die elektrische OP-Liege direkt unter den zweiten (Excimer)-Laser.
  • Nachdem der Flap zur Seite geklappt wurde, wird die Korrektur der Fehlsichtigkeit mit dem Excimer-Laser durchgeführt. Der Flap saugt sich nach der Behandlung wie ein körpereigener Wundverband von selbst wieder an.

 

Das Plus der Methode im Vergleich zur Standard (Keratom)-Lasik ist die höhere Präzision und die Möglichkeit der Präparation eines individuellen für Ihr Auge optimierten Hornhautdeckelchens wie ein Maßanzug. Dies hat zum Beispiel bei der Behandlung der Hornhautverkrümmung entscheidende Vorteile und führt zu einer noch schnelleren Wundheilung. Somit gilt die Femto-Lasik als die derzeit beste aller Lasermethoden mit der kürzesten Wiederherstellung der Sehleistung ohne Brille.

 

Den kompletten Ablauf finden Sie hier.

 

 

LASIK (Laser in situ Keratomileusis)

Seit Anfang der 90er-Jahre ist die LASIK aus der augenärztlichen Praxis nicht mehr wegzudenken. Nicht nur deutschland-, sondern weltweit greifen Augenärzte heute am häufigsten auf dieses Verfahren zurück, um Sehfehler operativ zu beheben. Seit über 10 Jahren wird die LASIK auch im Augenzentrum Lüdenscheid erfolgreich eingesetzt.

Die LASIK ist wissenschaftlich anerkannt und wurde sowohl vom Berufsverband der Augenärzte (BVA) als auch von der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft (DOG) als sicher eingestuft.

Vorteile der LASIK auf einen Blick:

  • Breites Behandlungsspektrum (Kurz- und Weitsichtigkeit sowie Hornhautverkrümmung)
  • Kurze Behandlungsdauer (nur wenige Sekunden)
  • Schmerzfreier Eingriff
  • Gute neue Sehkraft innerhalb weniger Stunden
  • Hohe Erfolgsquote
  • Mit nur einem Tag Ausfallzeit sehr schneller Heilungsprozess

Mit einer LASIK sind folgende Fehlsichtigkeiten behandelbar:

  • Kurzsichtigkeit bis ca. -8 dpt
  • Weitsichtigkeit bis ca. +3 dpt
  • Hornhautverkrümmung bis ca. 5 dpt

Falls wir im Rahmen der Voruntersuchungen feststellen sollten, dass bei Ihren Augen keine Laserbehandlung möglich ist, steht uns – je nach Befund – mit der Linsenimplantation eine Alternative zur Verfügung.

Wie läuft eine LASIK ab?

Inklusive sämtlicher Vorbereitungen, Vor- und Nachuntersuchungen sollten Sie für Ihren Behandlungstermin im Augenzentrum Lüdenscheid etwa zwei Stunden einplanen. Der eigentliche Lasereinsatz zur Korrektur Ihrer Fehlsichtigkeit nimmt dabei nur wenige Sekunden in Anspruch.

Die LASIK-Behandlung erfolgt in drei Schritten:

  • Nach der lokalen Betäubung des Auges mit Tropfen präpariert der Operateur mithilfe des Mikrokeratoms, eines sehr präzisen, computergesteuerten Spezialinstruments, eine Hornhautlamelle (Flap). Diese wird zur Seite geklappt, um die Behandlung der tiefer liegenden Hornhautschicht zu ermöglichen.
  • Anschließend trägt der Excimer Laser einen zuvor exakt berechneten, individuell auf Ihre Sehschwäche abgestimmten Anteil Ihrer Hornhaut ab. Dieser Vorgang dauert nur wenige Sekunden.
  • Nachdem die behandelte Fläche gespült wurde, klappt der Operateur den Flap, der wie ein körpereigener Verband fungiert, wieder zurück. Eine Naht ist bei diesem Verfahren nicht nötig, da sich der Flap sofort wieder anschmiegt und die operierte Stelle schützt.

Ein Vorteil der LASIK ist, dass die Oberfläche der Hornhaut nicht großflächig verletzt wird. Das bedeutet für Sie, dass Sie auch in der Zeit nach der Behandlung sowie während der gesamten Heilungsphase schmerzfrei sind – ein weiterer Grund, warum sich viele unserer Patienten für eine LASIK-Behandlung entscheiden.

Die ersten zwei bis drei Stunden nach der Behandlung sehen Sie noch verschwommen. Kein Grund zur Beunruhigung sind tränende Augen und ein leichtes Fremdkörpergefühl. Diese Begleiterscheinungen des Eingriffs klingen innerhalb von drei bis vier Stunden ab und Ihr Sehvermögen optimiert sich.

Schon einen Tag nach der Behandlung dürfen Sie sich über nahezu scharfe Sicht ohne Brille freuen. Bis der Heilungsprozess vollständig abgeschlossen ist, dauert es etwa ein bis zwei Wochen. Während dieser Zeit sollten Sie auf gewisse Aktivitäten wie beispielsweise Solarium- oder Saunabesuche verzichten.

 

Den kompletten Ablauf finden Sie hier.

Oberflächenbehandlung (PRK, LASEK)

Bei manchen Patienten sprechen medizinische Gründe gegen die Durchführung einer LASIK. Insbesondere bei einer sehr dünnen Hornhaut oder bei vorhandenen Narben, aber auch aus bestimmten sportlichen oder beruflichen Gründen erhält dann eine Oberflächenbehandlung den Vorzug.

Mit der PRK (Photorefraktive Keratektomie) und der LASEK (Laser Epithelial Keratomileusis) stehen uns zwei bestens etablierte Alternativverfahren zur Verfügung,

Bereits in den 80er-Jahren wurde die PRK erstmals in der Augenchirurgie eingesetzt. Bei dieser Methode entfernt der Operateur, anders als bei der LASIK, das sog. Epithel, das Deckhäutchen der Hornhaut, vor dem korrigierenden Lasereingriff komplett.

Bei der LASEK, einer Weiterentwicklung der PRK, erfolgt die Ablösung des Hornhaut-Epithels mithilfe einer Alkohollösung.

Mit einer Oberflächenbehandlung sind folgende Fehlsichtigkeiten behandelbar:

  • Kurzsichtigkeit bis ca. -6 dpt
  • Weitsichtigkeit bis ca. +3 dpt.
  • Hornhautverkrümmung bis ca. 5 dpt.

Falls wir im Rahmen der Voruntersuchungen feststellen sollten, dass bei Ihren Augen keine Laserbehandlung möglich ist, steht uns – je nach Befund – mit der Linsenimplantation eine Alternative zur Verfügung.

Wie läuft eine Oberflächenbehandlung ab?

Während bei den LASIK-Methoden eine tiefere Hornhautschicht, das Stroma, mit dem Laser modelliert wird, erfolgt die Korrektur der Fehlsichtigkeit bei den Oberflächenbehandlungen direkt unterhalb der obersten Hornhautschicht, dem Epithel.

Behandlungsablauf PRK

  • Zunächst werden Ihnen betäubende Augentropfen verabreicht. Dann wird das Epithel im Zentrum der Hornhaut mit einem mechanischen Instrument entfernt.
  • Auf der nun freiliegenden Hornhautschicht trägt der Laser im Anschluss einen vorab exakt berechneten, individuell auf Ihre Sehschwäche auslegten Anteil Ihrer Hornhaut ab. Binnen weniger Sekunden ist der Eingriff abgeschlossen.
  • Wenn der Laserabtrag beendet ist, wird zum Schutz des behandelten Areals eine weiche Kontaktlinse ins Auge gesetzt. Nach ca. drei bis vier Tagen ist das Deckhäutchen nachgewachsen.

Behandlungsablauf LASEK

  • Zunächst werden Ihnen betäubende Augentropfen verabreicht. Mithilfe einer Alkohollösung wird das Epithel aufgeweicht und dann entfernt.
  • Auf der nun freiliegenden Hornhautschicht trägt der Laser einen vorab exakt berechneten, individuell auf Ihre Sehschwäche ausgelegten Anteil Ihrer Hornhaut ab. Binnen weniger Sekunden ist der Eingriff abgeschlossen.
  • Wenn der Laserabtrag beendet ist, wird zum Schutz des behandelten Areals eine weiche Kontaktlinse ins Auge gesetzt. Nach ca. zwei bis drei Tagen ist das Deckhäutchen nachgewachsen.

Bei den Oberflächenbehandlungen nimmt der Regenerationsprozess mehr Zeit in Anspruch als bei der LASIK, in der Regel ist jedoch innerhalb einer Woche ein Großteil der vollen Sehstärke wiederhergestellt und Sie können Ihre gewohnten Tätigkeiten wieder aufnehmen. Etwa drei bis vier Wochen nach der Laser-Behandlung ist dann das maximale Sehvermögen erreicht.

Die Sehqualität ist nach einer PRK- oder LASEK-Operation genauso hervorragend wie bei anderen Verfahren. Auch nach einer Oberflächenbehandlung dürfen Sie sich über ein Leben ohne Brille oder Kontaktlinsen freuen!

Den kompletten Ablauf finden Sie hier.

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